art but fair

art but fair

Kunst und Kultur sind wichtiger Teil einer lebendigen Gesellschaft. Wer nicht selbst künstlerisch tätig ist, genießt das kulturelle Angeb...

Subscribe To Podcast

About

Kunst und Kultur sind wichtiger Teil einer lebendigen Gesellschaft. Wer nicht selbst künstlerisch tätig ist, genießt das kulturelle Angebot, zum Beispiel durch Konzert- oder Theaterbesuche. Im deutschsprachigen Raum haben wir eine starke und vielseitige Kunstbranche mit einem reichhaltigen Angebot, doch der wirtschaftliche Druck auf Kunst- und Kulturbetriebe erhöht sich jährlich und die Arbeitsbedingungen für Kunstschaffende verschlechtern sich rapide. Inzwischen leben zahlreiche Künstler in prekären Verhältnissen und sehen sich zunehmend moralischen Missständen ausgesetzt.

Die Initiative art but fair will dieser Entwicklung entgegenwirken und mit der Einführung einer Selbstverpflichtung sowie eines Gütesiegels einen Bewusstseinswandel in der Kunstbranche herbeiführen. Das besondere an der Selbstverpflichtung ist die Tatsache, dass sie nicht nur die Verantwortlichkeit der Arbeitgeber anspricht, sondern die Verantwortlichkeit aller relevanten Gruppen, inklusive der Kunstschaffenden selbst.

Im Februar 2013 gründete Johannes Maria Schatz die Facebook-Gruppe „Die traurigsten und unverschämtesten Künstlergagen“, auf der inzwischen über 16.000 Kunstschaffende über die zunehmend schweren Bedingungen berichten, unter denen sie arbeiten. In dieser Gruppe entstand schließlich die Idee, unter dem Namen art but fair eine Initiative zu gründen, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Kunst einsetzen soll. Um dieser Initiative eine institutionelle Grundlage zu verleihen, gründeten sich im September 2013 art but fair Ländervereine in Deutschland, der Schweiz und Österreich, die sich seitdem bemühen, die Öffentlichkeit für die prekären Zustände in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu sensibilisieren.

Inzwischen hat art but fair die Unterstützung zahlreicher prominenter Personen erhalten – an erster Stelle sei die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman genannt. Seit Mai 2013 verschickt art but fair zudem Pressemitteilungen. Berichte erschienen bisher in Zeitungen (u.a. ZEIT, Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, Neue Zürcher Zeitung, Wiener Zeitung, BILD, Fokus), im Hörfunk (u.a. Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur) und im Fernsehen (u.a. ZDF aspekte, 3sat Kulturzeit, arte YOUROPE, ARD titel, thesen, temperamente).